Sommers wie winters erwartet uns 2018 ein neuer Mustertrend. Paisley! Wenn ihr mich fragt, so ist es eine erfrischende und willkommene Abwechslung zu all den Polka Dots, Karos und Blumenprints, die uns nun schon geraume Zeit begleiten.
Wie man das Muster richtig kombiniert und woher der Trend eigentlich kommt, das verrate ich euch heute.

 

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Paisley – Wirklich britisch?

Paisley klingt nicht nur britisch, das ist es auch. Eine weitere kulturelle Errungenschaft des vereinten Königreichs als Commonwealth. Das für Paisley typische Muster findet seinen Ursprung in dem persischen Boteh-Muster, welches über Subkontinente schließlich nach Indien gelangte, wo es vorwiegend bei der Verarbeitung von Kashmir-Schals zum Einsatz kam. Diesen brachten britische Soldaten dann im 15. Jahrhundert nach England.
Erst über zwei Jahrhunderte später begann dann die Herstellung von Immitationen. Im schottischen Paisley existierte ein bedeutendes Textilverarbeitungszentrum, dass gegen die Niedergang der Seidenverarbeitung ankämpfen musste und die Produktion der Schals dankbar annahm. Die traditionellen Schals waren sündhaft teuer, dauerte ihre Herstellung zwei bis drei Jahre. Um sie massentauglich zu machen wurden sie fortan auf Jacquard-Webstühlen aus heimischer Wolle gefertigt.

 

Paisley zeichnet sich durch blatt- und tropfenförmige Symbole aus, die reich und detailliert verziert sind und sollen das Leben und die Unendlichkeit symbolisieren.
Traditionell zeichnet sich Paisley besonders durch den Einsatz von verschiedenen Rottönen aus.

 

 

Paisley Muster- Damals wie heute

Heute kennen wir das bunte und lebensfrohe Muster vor allem durch die Hippie Bewegung der 60er und 70er Jahre. Es ist ein Muster, das nie wirklich aus der Mode kommt und so verwundert es auch nicht, dass wir es in Kollektionen von Gucci, Dolce & Gabbana und Etro finden.
Es strahlt Luxus und Eleganz aus, besonders wenn es auf glänzenden Stoffen verarbeitet wird.

 

Paisley richtig kombinieren

Im Vergleich zu allen anderen Mustern wirkt Paisley oftmals fast schon aufdringlich. Es ist ein buntes und unruhiges Muster an dem der Blick hängen bleibt. Auf Grund der vielseitigen Möglichkeit an Farbkombinationen passt es perfekt zu jeder Jahreszeit.
Wie man Paisley am besten kombiniert hängt ganz vom eigenen Gusto an. Und dem Selbstbewusstsein natürlich. Wer sich viel traut, der kann beherzt so wie ich zum All-Over-Look greifen.
Mir persönlich gefällt es aber auch sehr ein fließende Hosen lässig mit Sneakers und einem lockeren Shirt zu kombinieren. Für mehr Eleganz sorgen hingegen Röcke und Kleider.
Vor allem Accessoires wie Haarbänder oder Tücher sind ein toller Eyecatcher und super um sich an das Muster heranzutasten.
Paisley ist einfach ein Muss!

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Photos by Christian Habel

 

4 Comments

  1. Der Anzug ist mal was anderes als die üblichen Anzüge und gefällt mir sehr gut. Das Muster und die Farben sind ja richtig toll :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / Goldzeitblog

  2. Liebe Rebecca,
    wundervoll hast Du “unseren Anzug” in Szene gesetzt. Er sieht wundervoll aus und wirkt wieder ganz anders, als die meinige Version. Schön ist es auch, wie ausführlich Du über Paisley recherchiert hast! Nächste Woche erscheint mein Beitrag zum Hosenanzug. Bin gespannt, ob Dir meine Umsetzung gefällt – schließlich liegen ja Lichtjahre zwischen uns 🙂

    Beste Grüße und einen tollen Sommertag!
    Martina

    https://www.lady50plus.de

    • Rebecca Reply

      Vielen Dank meine Liebe!
      Ich freue mich schon so auf Deinen Beitrag! Ist das nicht klasse? Ein Teil und passend für jedes Alter gestylt! Ich finde das wirklich toll und werde, sobald online, meinen Beitrag mit einem Link zu Deiner Inspiration erweitern, denn es ist eine echte Bereicherung!
      Hab einen wundervollen Tag!
      xo Rebecca

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