Die ersten Wochen mit sommerlichen Höchsttemperaturen liegt hinter uns und ich muss sagen, es war mir heiß. Meine Wohlfühtemperatur liegt bei 25 Grad, alles was darüber ist, streng mich an und macht mich zum Stubenhocker. Das ist auch der Grund, warum ich früher den Winter mehr mochte als den Sommer. Gegen Kälte kann man sich schützen und warm anziehen, bei Hitze ist es draußen schwierig, denn mehr als ausziehen und versuchen sich am See Abkühlung zu verschaffen ist da nicht drin.

 

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Leinen – Der natürliche Alleskönner

Deswegen bin ich dankbar, dass man mit dem ein oder anderen Stoff für Erleichterung sorgen kann. Einer davon ist Leinen.
Das besondere an der Flachsfaser ist, dass sie bis zu 35 % der Luftfeuchtigkeit aufnehmen und  diese schnell mit Umgebungsluft austauschen kann. Durch diesen Ausgleich wirkt Leinen kühlend und trotzdem trocken.
Leinen hält Wasser an der Oberfläche und hat damit den, gerade für Frauen mit längeren Haaren, praktischen Nebeneffekt, antistatisch zu sein. Einer der großen Vorteile von Naturfasern. Wild fliegende Haare und sich plötzlich beim Händeschütteln entladende Spannungen gibt es einfach nicht.
Leinen liebt sozusagen Wasser und durch diese Oberflächenbindung imprägniert es sich selbst. Es wird schmutzabweisend und schmutzunempfindlich.
Leinen ist extrem reißfest und unelastisch, was den Stoff wie kaum einen anderen knitteranfällig aber auch langlebig macht. Bei einem Office Look ist es daher ratsam, dass nach Möglichkeit vor allem die Oberbekleidung aus Leinen besteht um unschönen, tiefen Sitzfalten zu entgehen.

 

Pflegetipp:
Leinen ist anfällig für Reibung. Deswegen sollte es am Besten im Schonwachsgang gewaschen werden. Gegen hohe Temperaturen beim Bügeln ist es unempfindlich. Genauso wie gegenüber Laugen, chemischen Behandlungen und Waschmittel. Nur trockene Hitze mag die Faser nicht, daher einfach mit ein bisschen Restfeuchtigkeit bügeln.

 

 

Leinen ist etwas persönliches

Ich liebe Leinen, denn das Tragegefühl ist für mich einfach unschlagbar. Allerdings muss ich mich immer wieder an das Knittern des Materials gewöhnen und ein bisschen stört es mich auch, muss ich gestehen. Ich bin ein großer Fan von fließenden Stoffen, die man nicht bügeln muss und die nicht zu Falten neigen. Und weil es eben nicht immer Seide oder Chiffon sein kann und ich keinen hitzebedingten Polyester-Tod erleiden möchte, bin ich da durch aus kompromissfähig, wie mein heutiges Outfit zeigt. Genauso, wie den Umstand, dass Leinen nicht immer weiß sein muss.

 

Linen Inspiration *

Photos by Christian Habel

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