Habt Ihr auch einen Lieblingsparfum ohne dass ihr das Haus nicht verlasst und das ihr einfach immer und immer wieder kaufen müsst?
Genau um so ein Essential geht es in diesem Beitrag.
Ein Parfum kann viel über die Persönllichkeit seiner Trägerin oder seines Trägers aussagen. Ein Signature-Duft verrät weit mehr als ein Signature-Style, denn er hat etwas intimes. Er spiegelt das Verhältnis zum eigenen Ich wider und das verändert sich im Laufe des Lebens. Kein Wunder also, dass sich unsere Lebensphasen auch in verschiedene Duftphasen unterteilen lassen.

 

Meine ganz persönliche Duftreise

Vom Abitur bis in meine mittleren Zwanzigern konnte ich ohne Jean Paul Gaultier Classique nicht leben. Ein starker, geradezu berauchender Duft, der “Frau” zu schreien scheint. Frau, etwas, was ich damals noch nicht war aber werden wollte. Und so drückt ein Parfum auch die Sehnsucht und Wünsche des eigenen Ichs aus. Vielleicht aber lag es auch an der intensiven Note von Orchidee, den ich mit Zuhause verbunden habe, nach Geborgenheit, denn meine Mutter hatte überall Orchideen stehen und ich war ausgezogen mich selbst zu finden.
Heute mit Anfang 30 brauche ich keine provokativ sinnlichen Düfte mehr. Ich bin angekommen bei mir und bei meinem Ich. Ich weiß, was ich will und was mir wichtig ist.
Intensive und schwere Parfums mag ich immer noch sehr aber sie sind edler geworden, zeitloser und ruhiger. Kein anderer Duft könnte mich besser beschreiben als Chanel No. 5. Er steht ebenfalls für Weiblichkeit und Sinnlichkeit aber auf eine viel subtilere, geradezu selbstverständliche Art und Weise. Noch vor ein paar Jahren konnte ich ihn an mir selber nicht riechen.
Auch meine Laune drückt sich häufig über mein Parfum aus. Wenn ich mich mutig fühle und das Gefühl habe, mich von Konventionen und Ketten befreien zu müssen, wenn ich mich eingeengt und gegängelt fühle und wenn ich über mich hinaus wachsen möchte, dann werdet ihr immer Manifesto Elexir von YSL an mir riechen.

 

Das Parfum einer Frau sagt mehr über sie aus, als ihre Handschrift.
Christian Dior

 

 

Sich gut riechen können

Parfum riecht an jedem Menschen anders. Wer kennt das nicht? Die Freundin hat einen super Duft und sobald ihr ihn bei euch selbst ausprobiert, gefällt er euch nicht mehr. Das liegt daran, dass ein Parfum aus vielen einzelnen Duftstoffen besteht, von dem jeder mit den Molekülen unserer Haut reagiert. Das sorgt dazu, dass diese in unterschiedlicher Stärke und Reihenfolge  von unserer Haut abgegeben werden und so riecht ein Parfum nie gleich.
Aber nicht nur von Person zu Person, kann ein Duft sich unterschiedlich entfalten, auch auf unserer Haut, kann er mal mehr oder weniger internsiv riechen. Das hängt mit unserer Körperchemie ab. Diese kann sich durch unsere Lebens- und Essgewohnheiten verändern und wir können Einfluss nehmen. Auch der Hormonhaushalt hat darauf einen großen Einfluss. So kann es sein, dass unser Lieblingsparfum nach dem Absetzen der Pille oder nach den Wechsljahren einfach nicht mehr gut oder vollkommen anders an uns riecht.

 

 

Parfum richtig auftragen
Trage den Duft in der Armbeuge und auf Höhe des Solarplexus auf, denn er braucht Wärme um sich bestmöglich entfalten zu können.
Den Duft nicht reibend auftragen, denn das zerstört die Duftmoleküle. Am besten nach dem Duschen auftragen, denn da sind die Poren der Haut geöffnet und das Parfum ist länger haltbar am Körper

 

Deswegen kaufe ich, besonders wenn ich auf der Suche nach einem neuen Duft bin, mein Parfum nie online. Es ist wichtig, dass ich es auf meiner Haut riechen kann, um herauszufinden, ob es wirklich zu mir passt. Am besten geht das in der Parfümerie. Meine Lieblingadresse ist definitiv Douglas*, denn hier finde ich immer, was ich gerade suche und wenn ich Rabattaktionen nutzen will, kann ich mich doch noch immer dazu entscheiden, es online zu bestellen.

*In Zusammenarbeit mit Douglas

2 Comments

  1. Der Beitrag ist total toll geschrieben und es stimmt einfach: Ein Parfum riecht an jeder Frau anders. Es gibt einige Parfums, die mag ich an anderen total gerne riechen und an mir selber nicht. Dann gibt es aber auch die Parfums, die ich selber nicht tragen möchte/kann, weil sie mich zu sehr an eine bestimmte Person erinnern.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

  2. Es gibt so viele tolle Düfte, dass ich mich kaum auf einen Signaturduft festlegen will. Dennoch habe ich einen – das ist Alien von Mugler. Mein ganz persönlicher olfaktorischer Traum. Um dem Gewöhnungseffekt entgegenzuwirken, trage ich ihn nur selten, obwohl es keinen Moment gib, an dem ich nicht parfümiert bin. Morgens zur Arbeit bevorzuge ich spritzige Düfte, die Orangenblüten, Bergamotte und Zitrusfrüchte enthalten. Am Abend mag ich gerne etwas pudrige, warme und von Vanille geprägte Parfüms wie den Klassiker Armani Code Femme. Falls du den noch nicht kennst, probiere ihn mal, wenn du Düfte mit Tiefgang magst.

    Liebe Grüße, Steffi

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