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Kolumne

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Am 6. Juni 1998 flimmert Carrie Bradshaw das erste Mal über unsere Fernseher und eroberte unsere Herzen im Sturm. Carrie und ihre wundervollen Feundinnnen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, wurden zum ultimativen Vorbild einer jeden Mädels Clique. Die offene und tabulose Art sich mit alltäglichen Problemen auseinander zu setzten, gepaart mit sündhaft teuren, expressiven und äußerst extravaganten Outfits, war und ist bis heute einzigartig und machten Carrie Bradshaw zu einer Ikone einer ganzen Generation und zur ersten Bloggerin.

Es funkelt und glänzt, es glitzert  und schimmert und leuchtet. Selbst das kleinste bisschen Licht und der zarteste Sonnenstrahl bricht sich millionenfach in dem Schliff eines Edelsteins und erhellt den ganzen Raum mit seinem schillernden Strahlen.
Er dringt mit Leichtigkeit durch unser Auge und verankert sich tief in unserem Herz und sorgt dafür, dass es schnell zu schlagen beginnt, wann immer wir das Funkeln sehen.

Pineapples & Pumps gibt es nun seit 14 Monaten. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit doch vergeht. 14 Monate, die mein Leben nachhaltig verändert haben. Wie sehr, dass habe ich mir am Anfang nicht vorstellen können. Und doch bin ich unendlich froh darüber. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie mein erster Beitrag online ging. Wie sich seither alles verändert hat, möchte ich Euch selbstverständlich nicht vorenthalten.

In den letzten Wochen und Monaten hat mich ein und das selbe Thema immer und immer wieder beschäftigt. Es ging im Grunde um Beziehungen. Warum  die einen immer in irgendwelchen festzustecken scheinen, während die anderen nie auch nur in die Nähe einer zu kommen vermögen. Sind diese Zustände selbstgesteuert oder fremdbestimmt? Haben die einen zu hohe Ansprüche wohingegen die anderen deutlich kompromissbereiter sind? Sind die einen eher schwach und können nur schwer allein sein, wohingegen die anderen zu freiheitsliebend und sich selbst genung sind, als dass sie bereitwillig ihr Leben teilen möchten? Oder ist es doch nur alles eine  Sache von Glück? Liegt es mehr an den Männern oder doch mehr an uns Frauen?

Am  vergangenen Wochenende war ich auf einem Flohmarkt. Nicht zum Schlendern und Stöbern, sondern zum Verkaufen meiner eigenen Sachen. Das aller erste Mal für mich!
Ich bin ein absoluter Textilmessi! Ich liebe meine Sachen, jedes einzelne Teil. Sie werden gehegt und gepflegt und überleben so viele Jahre in meinem Fundus.
Eben dieser hat jedoch in der letzten Zeit immer mehr an Größe zugenommen und letztlich hatte ich nun gar keinen Platz mehr. Für gar nichts mehr!

Nicht gerade der Satz, den eine Mutter von ihrer Tochter hören möchte.
Ist es doch der Wunsch der meisten Eltern, dass ihre Kinder ihre ganze Energie und Konzentration in ihr Studium stecken und sich darauf voll und ganz fokussieren. Das ist,was wichtig ist, denn schließlich, so gilt es, ist ein Studium zumindest illusorisch und gesellschaftlich der beste Garant für Erfolg und Bloggen nicht mal ein Beruf.