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Nach der glitzernden Weihnachtszeit, mit ihren strahlenden Lichterketten und Weihnachtsbäumen und dem funkelnden Neujahrsfest kann der Januar meist nur verlieren. Die letzen Spuren dieser festlichen Zeit, die uns trübe und dunkle Wintertage erleuchtet haben, sind beseitigt und zurück bleibt ein junges Jahr und eine Zeit, die, wenn wir nicht dem Wintersport verfallen sind oder gen Süden reisen, zu schnell zu trist wirkt.

Was haben wir uns die letzten Monate an wunderschönen Stoffen erfreuen dürfen, an den unterschiedlichsten Strukturen und ausgefallenen Schnitten. Ein wahres El Dorado für jeden Modenliebhaber und es schien fast so, als wäre all dies aus einer anderen Zeit! Einer Zeit, die uns nicht mehr so präsent im Gedächtnis geblieben zu sein scheint, wie etwa die 70. oder 80. Jahre, an denen wir uns in den letzten Saisons immer mal wieder ausprobieren durften, sondern eine Zeit, die so weit zurückliegt, dass man eigentlich hätte befürchten müssen, sie wäre mit unserer heutigen kaum vereinbar.

Als letztes Jahr die Patches auf den Jeans wieder in die Geschäfte der Labels kamen, war ich hoch erfreut. Als dann jedoch schließlich nicht nur beklebte, sondern auch bestickte Jeans dazu kamen, war ich entzückt.
Zu verdanken haben wir diesen herrliche Trend, niemand geringerem als Alessandor Michele, denn seitdem er Creative Director bei Gucci ist, zieren opulente und farbenfohe Blütendesigns paradiesischen Ausmaßes in einer nicht zu ignorierenden Regelmäßigkeit seine Kollektionen.

Heute möchte ich Euch gerne teilhaben lassen an meinem ersten Do-It-Yourself Projekt: einem Hexenhaus aus Lebkuchen.

Als kleines Kind durfte eine Sache zur Bescheerung niemals fehlen, mein Hexenhaus. Viel zu schade zum essen, hob ich es lange auf um mich daran zu erfreuen.
Als ich letztes Jahr den Bausatz dafür im Supermarkt entdeckte, wollte ich unbedingt auch eins machen. Dieses Jahr habe  ich dann auch endlich Zeit dafür finden können.

Ich muss zugeben, in den letzen Jahren waren Mäntel nicht so wirklich auf meinem Radar. Es waren eher die warmen Daunenjacken mit ihren flauschigen Kapuzen, die jedem Wind und Wetter trotzen, denen ich meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt habe. Das Wetter in Deutschland ist gefühlt von Jahr zu Jahr extremer und man schlüpft auf direktem Wege von der herbstlichen Lederjacke in den winterlichen Parka.

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