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Wer kennt das nicht, dieses starke Loyalität und Verbundenheit zu einem Modelabel?! Gerade diejenigen unter uns, die sich mit Mode beschäftigen und modebewusst sind, wissen nur zu gut, was ich damit meine. Wir empfinden eine Art Sympathie und vielleicht auch in gewisser Weise eine Art von Verehrung für eine Marke. Die Gründe dafür können die verschiedensten sein. Sei es der unvergleichliche Stil, der es uns angetan hat, die besondere Qualität der Kreationen oder die Nachaltigkeit ihrer Fertigung.

Nach einer langen Abstinenz hier auf dem Blog melde ich mich nun endlich wieder zurück. Die letzten Wochen waren reichlich turbulent, arbeitsintensiv und leider auch immer wieder durchzogen von Phasen der Krankheit. Mein Asthma hat es geschafft sich nach ziemlich genau 20 Jahren wieder zurück zu melden und das mit einer so durchschlagenden Kraft, dass ich nicht um einen kleinen Krankenhausbesuch umhin kam. Glücklicherweise ist alles gut gegangen und ich bin wieder wohl auf.
Passend zum Fühling,

Was haben wir uns die letzten Monate an wunderschönen Stoffen erfreuen dürfen, an den unterschiedlichsten Strukturen und ausgefallenen Schnitten. Ein wahres El Dorado für jeden Modenliebhaber und es schien fast so, als wäre all dies aus einer anderen Zeit! Einer Zeit, die uns nicht mehr so präsent im Gedächtnis geblieben zu sein scheint, wie etwa die 70. oder 80. Jahre, an denen wir uns in den letzten Saisons immer mal wieder ausprobieren durften, sondern eine Zeit, die so weit zurückliegt, dass man eigentlich hätte befürchten müssen, sie wäre mit unserer heutigen kaum vereinbar.

Als letztes Jahr die Patches auf den Jeans wieder in die Geschäfte der Labels kamen, war ich hoch erfreut. Als dann jedoch schließlich nicht nur beklebte, sondern auch bestickte Jeans dazu kamen, war ich entzückt.
Zu verdanken haben wir diesen herrliche Trend, niemand geringerem als Alessandor Michele, denn seitdem er Creative Director bei Gucci ist, zieren opulente und farbenfohe Blütendesigns paradiesischen Ausmaßes in einer nicht zu ignorierenden Regelmäßigkeit seine Kollektionen.

Ich muss zugeben, in den letzen Jahren waren Mäntel nicht so wirklich auf meinem Radar. Es waren eher die warmen Daunenjacken mit ihren flauschigen Kapuzen, die jedem Wind und Wetter trotzen, denen ich meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt habe. Das Wetter in Deutschland ist gefühlt von Jahr zu Jahr extremer und man schlüpft auf direktem Wege von der herbstlichen Lederjacke in den winterlichen Parka.

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