Sommer! Da ist er nun endlich. Viel zu lange haben wir warten müssen, aber nun am 1. Juni konnten wir zumindest meterologisch den Sommeranfang feiern. Jetzt ist die Zeit endlich wieder reif für Sommerkleider, Bikinis und Eisbecher. Aber egal womit wir unsere Zeit im Sommer auch verbringen, wir tuen es meistens draußen und hier kommt ein Thema ins Spiel, was wir meistens zu selten beachten: den Sonnenschutz.

 

Fast schon lästig empfinden wir das ständige Gecreme, was im schlimmsten Fall auch noch unsere geliebten Sommerkleider ruiniert. Eine glänzende, fettige Schicht, die meist über Stunden anhält ziert dann unsere Haut und lässt kleben wonach wir greifen oder wo wir uns hinsetzen.
Ich für meinen Teil kann nicht leugnen, dass ich kein großer Freund von Sonnenschutzmitteln bin. Bedauerlicherweise bin ich aber mit einer so porzellan farbenen Haut gesegnet, dass ich meinen Hauttyp gerne als „englisch“ beschreiben.
Ich bin weiß, käse weiß sogar und im Sommer werde ich ohne Zwischenstufe rot und das sofort.
Alles war sich unterhalb Lichtschutzfaktor 30 bewegt, kann ich getrost ignorieren und das ist wohl der schlimmste Umstand. Denn wenn jemand nur schwer braun wird und gezwungen ist stets Sunblocker zu verwenden, bleibt der Traum von einer schönen Sonnenbräune eben auch genau das. EIn Traum. Oder wie bei mir ein Trauma.

 

Coco und die Sonnebräune

Wir haben es ganz allein Coco Chanel zu verdanken, dass eine schöne und gebräunte Haut geradezu als Schönheitsideal gilt, welches Sportlichkeit und Gesundheit symbolisiert. Galt Sonnenbräune doch zuvor als streng verpönt in der oberen Gesellschaftsschicht, denn schließlich war sie Ausdruck von meist körperlicher Arbeit, die im Freien verrichtet wurde. Sozusagen ein Stigma der niederen Gesellschaft. Der proletarische Anstrich der Landbevölkerung.
So ist es also kaum verwunderlich, dass ein empörtes Raunen durch die High Society ging, als die Grand Dame 1923 deutlich sonnengeküsst von der Yacht des Duke of Westminsters in Cannes an Land ging und somit ein neues Symbol eines entspannten Lifestyles etablierte.

 

UVA und UVB und was noch?

Seit die erste Sonnencreme, namentlich Ambre Solaire des Kosmetikherstellers L’Oréal 1935 „massentauglich“ wurde, war es der gängige Glaube, man müsse sich in der Hauptsache gegen die UV-Strahlung schützen. Zwar sind genau diese UVA und UVB-Strahlen dafür verantwortlich, dass sich unsere Haut so schön bräunt, jedoch können sie auch krebserregend sein, wenn der Körper zu viel davon ungefiltert ausgesetzt wird und darauf mit schmerzhaften Sonnenbränden reagiert. Gerade einem hellen Hauttyp, wie mir, bleibt daher oft keine andere Wahl, als sich ordentlich mit Sonnenmilch zu schützen und lange Zeit, waren wir alle ganz sicher, dass der Schutz vor UV-Strahlung ausreichend ist, um die Gesundheit unserer Haut zu erhalten.
Dabei enthält das Sonnenlich nur kanpp 10 % UV-Strahlen, der Rest besteht aus sichtbarem Licht und der  sogenannten infraroten Strahlung. Sie sorgt dafür, dass wir die Sonne als warm empfinden. Neuste Forschungen zeigen allerdings, dass diese Strahlungen eine komplizierte Reaktion in der Haut auslöst, bei der viele freie Radikale gebildet werden, die durch ihre Aggressivität andere Zellbestandteile deutlich angreifen. Die Folge dessen ist eine Zerstörung des Hautbindegewebes, was wiederum einige Jahre später zu vermehrter Faltenbildung führen kann und die Entstehung von Pigmentflecken begünstigt.
Es ist also ratsam bei der Wahl des Sonnenschutzes, nicht nur auf die Höhe des Lichtschutzfaktors allein zu achten, sondern auch dahingehend, dass infrarote Strahlung mit abgedeckt ist.

 

Braune Haut trotz Lichtschutzfaktor 50

Ich muss gestehen, dass all das für mich stets eine Nebensache war. Klar, ich weiß, wenn ich in die Sonne gehe ohne mich vorher gut eingecremt zu haben, werde ich rot wie eine Tomate, das sieht hässlich aus und tut auch noch weh. Ich wusste auch, dass ich bei unzureichendem Schutz schneller Falten bekommen, und noch schlimmer: Sommersprossen und Muttermale. Die Muttermale haben mich besonders gestört. Jeden Sommer konnte ich mindestens zehn neue zählen.
Am allermeisten hat es mich aber gestört, dass ich einfach so gut wie nie eine schöne Bräune hatte.
Vor drei Jahre, als ich das erste Mal nach Kalifornien gereist bin, habe ich mich viel mit dem Thema Sonnenschutz beschäftigt. Die kalifornische Sonne ist kräftiger als bei uns und ich wollte nicht verbrennen aber auch nicht käseweiß zurück kommen und mich mal wieder fragen lassen müssen, ob ich überhaupt im Urlaub war.

Nichts Süßers gibt es, als der Sonne Licht zu schauen.
FRIEDRICH SCHILLER

Meine  Mama benutzt schon seit Jahren die Produkte der Firma Lancaster und schwört darauf. Bei meiner Suche stieß ich schließlich auf ein Sonnenöl, das mit seiner Full Light Technologie die gesamte Sonnenstahlung abdeckt und gleichzeitig die gesunde Bräunung der Haut beschleunigt und das sogar bis LSF 50. Für mich ein Märchen.
Aber ich habe es ausprobiert, denn meine Neugier war einfach viel zu groß und was soll ich Euch sagen, es ist der Wahnsinn.
Ich war knackebraun, kein Sonnenbrand, keine Pigmentflecken oder Sommersprossen und nach neuen lästigen Muttermalen habe ich vergeblich gesucht.
Seither benutze ich nichts anderes mehr. Ich muss zugeben, dass die Produkte von Lancaster einen stolzen Preis haben, aber das ist für mich ok, denn ich habe nur eine Haut und sie erfüllen absolut meine Wünsche. Mir ist es ganz wichtig, dass Ihr wisst, dass das hier kein gesponsorter Beitrag ist und ich in keiner Zusammenarbeit mit irgendeinem Hersteller stehe. Es war mir einfach ein Anliegen, Euch von meinen Erfahrungen zu berichten und zu zeigen, dass Ihr Euch, nur weil Ihr helle Haut habt, nicht vor der Sonne verstecken müsst.

Was habt Ihr für Erfahrungen mit diesem Thema gemacht?*Dieser Blogpost beinhaltet Affiliate Links

2 Comments

  1. Hallo Rebecca,
    vielen Dank für diesen Post und die Empfehlung. Ich habe da jetzt echt einige Sachen gelernt, von denen ich noch nichts wusste und das Öl scheint ja wirklich super zu sein. Den Tipp werde ich mir auf jeden Fall merken! 🙂
    LG Jo

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